Social Media: 7 Tipps für mehr Instagram Follower

Stellen Sie sich auch die Frage wieso Ihre Anzahl an Instagram Follower nicht größer wird, obwohl Sie ständig neue Inhalte posten? Warum Sie immer nur von denselben Leuten Kommentare und Herzen bekommen? Wieso Videos bei Ihnen nicht „durch die Decke gehen“, so wie immer alle behauptet haben? Mal abgesehen von Ihren Bekannten, einigen BitCoin Betrügern und halb professionellen Damen scheint es anscheinend keinen so wirklich zu interessieren, was Sie bei Instagram so anbieten. Kann das wirklich alles sein? Die Antwort lautet: Nein!

Mit diesem Artikel zeige ich ihnen, wie Sie mit überschaubarem Aufwand mehr Follow bei Instagram aufbauen, die zudem auch als potenzielle Kunden einzustufen sind.

Ansprechenden Feed anlegen


Stellen Sie sich die alles entscheidende Frage, was Ihre potenziellen Kunden tatsächlichen interessieren könnte und überprüfen Sie dahingehend Ihre letzten 20-30 Posts. Sie sind z.B. eine Golfanlage und erhoffen sich durch Instagram, mehr Spieler die gegen eine Tagesgebühr (Greenfee) bei Ihnen spielen sollen. Was denken Sie, hat so jemand Interesse an Gruppenbildern von Turniersiegern? Oder an Bildern einer Party im Clubhaus wo Manfred aus der Blumenvase trinkt?  An Gruppenbildern der Altherren Mannschaft? Ich denke, Sie erahnen die Antwort mit den vier Buchstaben. Hingegen Fotos von freudigen Golfspielern oder tolle Landschaftsaufnahmen vom Platz, werden wohl deutlich eher Ihren Zweck erfüllen.

Löschen Sie also radikal und umgehend alle Weihnachtsfeiern und Mitarbeiter des Monats aus Ihrem Feed und ersetzen Sie diese durch mindestens 12 – 15 emotionale Bilder, die Ihre Zielgruppe tatsächlich ansprechen werden. Der erste Eindruck in einem Feed ist der Wichtigste, wenn Leute folgen sollen.  Wenn sie gerade dabei sind: auch Ihre Profilinformation können in der Regel ebenfalls ein Face Lift vertragen.

Schlechtes Beispiel

Guter emotionaler Feed / Golf Fotografie

Posten Sie REGELMÄßIG


Jetzt brauchen wir eine Content Strategie. Sprich: Wann poste ich was und wie oft in der Woche? Stellen Sie eine Hypothese auf, wann Sie Ihre Zielgruppe am besten erreichen werden und beginnen Sie regelmäßig dann etwas zu posten. Die Intervalle zwischen den Posts sollten nicht länger als eine Woche betragen. Wenn Sie es den tatsächlich ernst meinen mit Instagram. Gerade am Anfang Ihrer Instagram-Karriere sollten sie durchaus auch einmal an anderen Tagen und  Urzeiten posten, um herauszufinden, welches  tatsächlich die beste Zeit ist. In den Insights von Instagram sehen Sie dann, wann Sie Ihre Zielgruppe am besten erreichen können.

Machen Sie beim Content Marketing kein Stückwerk. Produzieren Sie Inhalte, wie Bilder und Filme, für 2-3 Monate im Voraus. Nur so können Sie einen Flow sicherstellen. Planen Sie zudem 2-3 Fotoshootings im Jahr ein und nehmen Sie sich dazu einen professionellen Fotografen. Die Bilder können Sie auch an andere Stelle (Blogartikel, Homepage) gut gebrauchen. Sparen Sie das Geld dafür lieber bei Anzeigen in Fachmagazinen ein.

Mehr Reichweite durch Hashtags


Instagram lässt 30 Hashtags pro Post zu. Gerade am Anfang sollten Sie diese unbedingt immer ausnutzen. Die Auswahl der richtigen Hashtags ist eine Wissenschaft für sich. Erklärungen zu sinnvollen Hashtags würden hier jetzt den Rahmen sprengen.

Tipp:  so reizvoll große Hashtags, mit Millionen Instagram Follower auch erscheinen sollten, verzichten Sie darauf! Sie würden mit Ihrem Post dort nur wenige Sekunden sichtbar sein und danach in den Tiefen von Instagram wieder verschwinden. Zu kleine Hastags sind ebenfalls nicht wirklich lohnenswert. Dort sind Sie dann zwar im Feed dieses Hashtags lange Zeit sehr weit vorne, aber es nützt Ihnen auch nichts, wenn diesen Hashtag nur 10 Personen abonniert haben.

Geo-Tags (Ortsangaben) sollten sie unbedingt für ihre Posts verwenden, denn diese sind genauso hilfreich wie bekannte Produktbezeichnungen.

Finden Sie Ihre Multiplikatoren


Jetzt müssen Sie die Personen und Seiten finden, die Ihrer potenziellen Zielgruppe folgen. Im Fall der Golfanlage, wären das Verbände, Blogger, andere Golfanlagen, Reiseveranstalter, Ausrüster, Golf Professionals etc. Folgen Sie Ihnen, kommentieren Sie die Beiträge, schreiben Sie  nette PMs. Tut Sie alles dafür, dass Sie wahrgenommen und sichtbar werden. Ziel der Übung ist es, dass Ihre Zielgruppe aufmerksam auf Sie wird.

Golf Blog als Multiplikator

Abonnenten durcharbeiten

Folgen und Zurückfolgen


Bis hier hin war das ja alles schon mal ganz nett, aber jetzt wird es ernst. Das sprichwörtliche „digitale Klinkenputzen“ geht los. Arbeiten Sie die Listen all Ihrer Multiplikatoren durch und schauen wer denen folgt. Begutachten Sie jeden Einzelnen und entscheiden Sie dann, ob sich ein Kommentar, Like oder Follow lohnt. Sie werden schnell feststellen, dass sich diese Arbeit auszahlen wird. Viele Instagram Follower werden sich bei Ihnen revanchieren und Ihnen zurück folgen.

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Am Anfang ist weniger mehr


Ja, diese Herangehensweise darf man durchaus als aggressiv bezeichnen. Daher kann sie auch schnell von anderen Menschen auf Instagram als Spam empfunden werden. Wenn es schlecht für Sie läuft, hat das zur Konsequenz, dass es dann für Sie zu Zeitsperren führt. Darum sollte die Qualität Ihrer Kommentare stimmen. Außerdem sollten Sie nicht mehr wie 50 Aktionen in der Stunde durchführen. Das wiederspricht den Community- Richtlinien von Instagram. Gerade neue Accounts unterliegen einer besonderen Kontrolle und sind anfällig für Strafen. Wenn Sie die Sache aber nicht als Wettsport sehen und human an die Sache rangehen, sollten Sie damit keine Probleme bekommen.

Etikette lohnt sich


Wenn Sie jemand grüßt, gebietet der Anstand es, den Gruß zu erwidern. Genauso verhält es sich auch bei Instagram. Folgen Sie jedem zurück, der Ihnen folgt. Bedanken Sie sich möglichst umgehend für Kommentare. Antworten Sie auch auf die dämlichsten PMs. Das schafft ein friedliches und freundliches Klima in Ihrem Feed und die Leute folgen Ihnen auch noch in der Zukunft.

ACHTUNG: Es gibt viele Tools im App Store, die einem das Arbeiten mit seinem Instagram Account erleichtern können. Ich musste aber schmerzhaft lernen, dass jegliche Tools zur Massenverarbeitung, regelmäßig zu Sperren geführt haben. Darum lassen Sie besser die Finger davon!

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